Die Verbrauchskomponente: Weniger bringt mehr

Keine Verschwendung von Ressourcen – beim Klimaschutz ist das ein ganz zentraler Hebel. Deshalb prämiert Energie4 sinkende Werte bei Wärme, Strom, Wasser und Abfall. Wir vergleichen die jahresaktuellen Zahlen mit den jeweiligen Vorjahreswerten. Die Werte für Wärme werden witterungskorrigiert, ansonsten gibt es keine Bereinigungen oder komplizierten Berechnungen.

Die Verbrauchskomponente: Weniger bringt mehr


KLIMA UND HEIZUNGSWÄRME

Der Löwenanteil des Energieverbrauchs geht in Schulen für Raumwärme drauf. Hier lässt sich entsprechend viel tun. Jedes °C, das bei der Raumwärme eingespart wird, minimiert den Energieverbrauch um rund sechs Prozent.


KLIMA UND WASSER

Warmwasser ist der zweitgrößte Energiefresser, gleich nach der Raumheizung. Das Erwärmen eines Kubikmeter Wassers schlägt mit rund 10 kg CO2 zu Buche. Zum Vergleich: Um einen Kubikmeter (kalten) Wassers zur Verfügung zu stellen, emittiert ein Wasserwerk nur rund 0,36 kg CO2. Heißt: Auch die ausgedehnte Dusch-Session nach dem Sportunterricht oder heißes Wasser ungenutzt laufen zu lassen, zwingt unser Klima in die Knie.


KLIMA UND STROM

Solange unser Strom nicht zu 100 % aus erneuerbaren Energien stammt, kommt er dem Klima teuer zu stehen. Strom aus fossilen Energieträgern wie Kohle und Gas, erzeugt Unmengen des Treibhausgases CO2. Es ist also sinnvoll, Licht nur dort einzuschalten, wo man es braucht oder Computer herunterzufahren, wenn keiner daran arbeitet


KLIMA UND ABFALL

Müll schädigt die Umwelt, Müll ist hässlich, Müll zu beseitigen, ist ein energieintensives Geschäft. Damit haben wir schon reichlich Gründe, so wenig Abfall wie möglich zu verursachen – und so viel Abfälle wie möglich zu recyceln.