Abfall reduzieren und richtig trennen – so geht’s

Eigentlich ist allen klar, dass weniger Müll gut für unseren Planeten wäre. Hier sind einige Ansatzpunkte, wie sich das Abfallvolumen in Ihrer Schule reduzieren lässt. Einen wesentlichen Faktor machen Verpackungen aus. Um den anfallenden Abfall recyceln zu können, ist außerdem eine fachgerechte Mülltrennung wichtig.

Abfall reduzieren und richtig trennen – so geht’s

Tipps für Schüler*innen

  • Trennt den Müll sorgfältig und so gut es geht. Wenn ihr unsicher seid, könnt ihr eure/n Lehrer*in fragen. Überlegt euch Maßnahmen, die die Mülltrennung verbessern können. Wie wäre es zum Beispiel mit Klassenmülldiensten, die anderen Schülern helfen, wenn sie unsicher sind?
  • Verwendet für eure mitgebrachten Pausensnacks und Getränke wiederverwendbare Gefäße, wie zum Beispiel Brotdosen oder Trinkflaschen. Grundsätzlich solltet ihr bei jedem Gegenstand des täglichen Gebrauchs prüfen, ob es nicht eine Mehrwegalternative gibt. So vermeidet ihr einfach und effektiv Abfall.
  • Aktionen wie Tauschbörsen oder Flohmärkte eignen sich besonders gut, damit nicht mehr benötigte Unterrichtsmaterialien (wie z. B. Lehrbücher) oder andere Gebrauchsgegenstände neue Nutzer*innen finden.
  • Versucht immer auf beiden Seiten eurer Schulhefte oder Blöcke zu schreiben und achtet darauf, dass diese aus Recyclingpapier (am besten mit dem Blauen Engel) gemacht sind.

Tipps für Lehrkräfte

  • Erstellen Sie Ausdrucke möglichst immer doppelseitig.
  • Regen Sie an, an Ihrer Schule Trinkwasserspender einzusetzen. So lässt sich der Verbrauch an PET-Flaschen reduzieren. Objektmanager*innen oder Serviceleiter*innen beraten Sie dazu gerne.

Tipps für Hausmeister*innen

  • Achten Sie darauf, dass in jedem Raum die unterschiedlichen Mülltonnen vorhanden sind. Nur dann können die Schüler*innen und Lehrkräfte den Müll optimal trennen.
  • Bei der Müllabfuhr können Sie eine Ferienregelung einrichten. Bitte prüfen Sie, ob diese für Ihren Standort aktiv ist. Für den Fall, dass hierzu bislang keine Regelung getroffen wurde, stimmen Sie das mit Ihren Objektmanager*innen bzw. Serviceleiter*innen ab. Die Ferienregelung dient dazu, dass die Müllabfuhr den Standort in der Zeit nicht so oft anfährt.
  • Suchen Sie den Dialog mit Drittennutzer*innen und besprechen Sie, wie diese das Abfallaufkommen reduzieren können – beispielsweise durch das Verwenden von Mehrwegverpackungen.
  • Für den Fall, dass Gegenstände am Standort kaputt gehen: Prüfen Sie vor einer Neuanschaffung, ob gegebenenfalls eine Reparatur in Frage kommt.